Der Name Neuraltherapie soll besagen, daß alle Lebensvorgänge, einschließlich Krankheit und Heilung, primär neural bedingt sind.
Von Neuraltherapie im speziellen Sinne ist dabei erst die Rede, seitdem durch neuartige Heilungsphänomene, die dabei von den Gebrüdern Ferdinand und Walter Huneke gemachten Beobachtungen die Natur dieses Geschehens erkannt wurden. Sie entwickelten eine Methode, die sich sowohl zur Diagnostik als auch zur Therapie ausschließlich der lokalen Anästhestika bedient.
Neuraltherapie nach Huneke, wie sie heute mit Procain und seinen Weiterentwicklungen betrieben wird, hat sich zu einer echten Causaltherapie entwickelt, bei der der pharmakologische Effekt zwar vorhanden, aber nicht alleine entscheidend ist, sondern die regulierende Wirkung für das vegetative Nervensystem.
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Praktische Neuraltherapie gliedert sich in 4 Bereiche: 1. Die Segmenttherapie, worunter wir die intracutane Reiztherapie über Reflexzonen, ferner die Injektionen an Triggerpunkte und in Myogelosen, an Nerven und in Gefäße und an die Ganglien des sympathischen Grenzstranges verstehen.
2. Die Herd-/Störfeldsuche und ihre Ausschaltung durch ein Lokalänsthetikum. 3. Die Umstimmungsbehandlung bei einer Reaktionsschwäche oder durch chronisches Einnehmen von Medikationen dient der Aufhebung der Regulationsstarre. 4. Die kombinierte Störfeld-/ Segmentbehandlung die durchzuführen ist, wenn eine chronische Krankheit durch langes Bestehen autonom geworden ist.
Dr. Ludwig und Dr. Haupt sind beide sowohl neuraltherapeutisch als auch naturheilkundlich ausgebildet und führen seit Jahren die Neuraltherapie nach Huneke durch.
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