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Schultersteife


Bei der Schultersteife werden zwei Formen unterschieden und zwar die primäre und sekundäre Schultersteife. Bei der primären Schultersteife liegt eine Schrumpfung und Verklebung der Schultergelenkskapsel unklarer Ursache vor, bevorzugt werden Patienten im Alter zwischen 40 und 60 Jahren betroffen. Es handelt sich um ein selbständiges Krankheitsbild, das ausschließlich am Schultergelenk auftritt und einen typischen Verlauf zeigt.
Bei der sekundären Schultersteife handelt es sich um eine Folge einer längeren Gelenkimobilisierung oder eines operativen Eingriffs, einer Infektion, eines Unfalles oder auch eines Engpaßsyndromes. Die arthroskopische Behandlung der genannten Schultersteifen ist dann indiziert, wenn ein konservativer Therapieversuch über drei Monate ohne Erfolg bleibt.
  Arthroskopisch erfolgt dann die Erweiterung und Lösung der Schultergelenkkapsel mit entsprechender Mobilisation des Schultergelenkes. Der Eingriff selber dauert 20 – 40 Minuten. Postoperativ erfolgt eine Schmerzmedikation und die intensive Beübung des Schultergelenkes mittels Krankengymnastik und passiver Bewegung über eine Schultermotorschiene für
2- 4 Wochen.