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Subacromiale Dekompression


Eine sogenannte subacromiale Dekompression (Erweiterung des Raumes unter dem Schulterhöhenknochen) kann aufgrund verschiedener Ursachen notwendig werden:
1. Hakenförmig nach unten ausgebogene Unterfläche der Schulterhöhe.



2. Eine Verkalkung der Bänder bzw. der Sehnen welche durch den Raum unterhalb der Schulterhöhe verlaufen.
3. Verschleißveränderungen des Schultereckgelenkes.
4. Eine Vergrößerung bzw. Entzündung des unter der Schulterhöhe gelegenen Schleimbeutels.




  Hinweisend auf eine derartige Erkrankung sind die klinische Untersuchung des Schultergelenkes und entsprechende bildgebende Verfahren wie Röntgenuntersuchung, Ultraschallunter-suchung und kernspintomografische Untersuchungen des Schultergelenkes.
Bei der subacromialen Dekompression wird sowohl der genannte Schleimbeutel entfernt, als auch ein Teil der knöchernen Unterfläche der Schulterhöhe abgefräst und zusätzlich, wenn notwendig, die Durchtrennung eines Bandes, das die Schulterhöhe mit dem Rabenschnabelfortsatz verbindet durchtrennt.



Der Eingriff dauert 20 – 40 Minuten. Eine Ruhigstellung ist nach der Operation nicht notwendig, Bewegungen sind sowohl passiv als auch aktiv in allen Ebenen postoperativ erlaubt. Die Behandlung erfolgt postoperativ zunächst zum Teil in Eigenregie bzw. physiotherapeutisch durch unsere Krankengymnasten. Der Eingriff kann sowohl ambulant als auch kurzzeitig stationär in unserem OstseePraxisKlinik oder im Agnes-Karll-Krankenhaus in Bad Schwartau in unserer Belegabteilung erfolgen.