
Innen- und Außenmeniskus bilden zusammen mit der Kniegelenkkapsel eine erweiterte Kniegelenkpfanne. Sie vergrößern auf diese Weise die Kontaktfläche des Gelenkes und reduzieren dadurch den Gelenkdruck und führen einen vollständigen Schluß zwischen Oberschenkelgelenkfläche und Unterschenkelfläche aus. Die Menisken dienen somit der Gelenkstabilisierung, der Druckübertragung und der Stoßdämpfung des Kniegelenkes. Wir unterscheiden drei Formen des Meniskusschadens:
unfallbedingt
verschleißbedingt
Schaden im Zusammenhang mit einer Knieinstabilität bei vorderem oder hinterem Kreuzbandschaden, Innen- oder Außenbandschaden
Der Nachweis eines Meniskusschadens erfolgt durch eine klinische Untersuchung des Kniegelenkes, gepaart mit bildgebenden Verfahren wie Röntgenbild bzw. kernspintomografische Untersuchung des Knieglenkes. In dem Bild sind mehrere Meniskusschäden abgebildet.
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Die Therapie besteht in der operativ arthroskopischen Sanierung der Meniskusläsion. In der Regel werden die nachgewiesenen Meniskuseinrisse bzw. die geschädigten Abschnitte des Meniskus bogenförmig ausgeschnitten und der geschädigte Meniskusanteil entfernt. Je nach Lage und Alter des Risses kann in Einzelfällen, insbes. bei jungen Patienten, auch eine Naht des Meniskus erfolgen. Der arthroskopische Eingriff wird ambulant, bzw. kurz stationär von uns durchgeführt. Die Belastung des operierten Gelenkes kann je nach Art und Ausmaß der Operation rasch gesteigert werden. Hierzu erfolgt die Anleitung durch unsere Physiotherapeuten, wobei eine Vollbelastung in der Regel nach 7 10 Tagen möglich ist. Bei Meniskusnaht ist die Rehabilitationszeit entsprechend verlängert, d. h. die Entlastung an Unterarmgehstützen erfolgt in der Regel für 6 8 Wochen. Ziel der arthroskopischen Meniskuschirurgie ist die Integrität des Kniegelenkes so gut wie möglich zu erhalten um einer Verschleißerkrankung entgegen zu wirken. |