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Schulterinstabilitäten
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Bei den Schulterinstabilitäten unterscheidet man nicht unfallbedingte und unfallbedingte Instabilitäten. Arthroskopisch therapieren wir ausschließlich unfallbedingte Schulterinstabilitäten. Eine unfallbedingte Instabilität bzw. Verrenkung des Schultergelenkes ist anzunehmen, wenn eine geeignete direkte oder indirekte Gewalteinwirkung stattgefunden hat und stärkste Schmerzen damit verbunden waren. Meist verrenkt der Oberarm nach vorne unten. Unfallbedingte Verrenkungen kommen am häufigsten bei Erwachsenen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr vor und können immer wiederkehrende Verrenkungen nach sich ziehen, wenn sie nicht entsprechend operativ beseitigt werden. Nicht unfallbedingte Verrenkungen des Schultergelenkes sind eine Domäne der offenen Gelenkchirurgie. Typische Bilder, wie man sie bei der vorderen Verrenkung des Schultergelenkes findet, finden sich auf den folgenden Abbildungen. Es kommt bei diesen Trauma zu einer Ablösung des sogenannten vorderen Labrums. Ziel ist es, dieses Labrum in die normale anatomische Position zurück zu bringen und zu befestigen. Dies erfolgt entweder über Fi-xierung mit einem sogenannten Anker
bzw. durch eine fixierende Durchzugsnaht.
Die Operation dauert etwa 30 60 Minuten. Postoperativ erfolgt eine Ruhigstellung in einem Armschlingenverband für etwa 6 Wochen. Danach erfolgen intensive physiotherapeutische Übungen. Sportfähigkeit für Überkopfsportarten besteht nach 3 4 Monaten.
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